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Scheiß drauf, was andere sagen. Du kannst es nie jedem recht machen.
7 Tipps zum Sofort-Umsetzen

Neigen wir dazu, ständig die Erwartungen anderer zu erfüllen, werden wir zunehmend unzufriedener und unglücklicher. Heute soll es darum gehen, weniger zu reagieren, sondern mehr zu agieren. Für Dein authentisches Leben.

Beantworte Dir zunächst folgende Fragen:

  • Du willst Dein Leben verändern, weil Du unzufrieden oder unglücklich bist?
  • Du hast das Gefühl, Dein Leben verläuft gerade nicht so, wie Du es Dir eigentlich wünschst?
  • Du willst raus aus der Tretmühle des Alltags und etwas in Deinem Leben verändern?
  • Hast Du vielleicht sogar schon ein Projekt, das Dir schon seit langem im Kopf herumgeht und das Du starten möchtest?
  • Du willst endlich Dein Leben so leben, wie DU es für richtig hältst?
  • Du hast innerlich bereits den Entschluss gefasst, Dein Leben zu verändern?
  • Du bist bereit, aber irgendwie schaffst Du es nicht, dauerhaft am Ball zu bleiben?

Falls ja, bist Du in bester Gesellschaft. Denn so wie Dir geht es vielen anderen auch. Die Gründe dafür sind natürlich individuell verschieden. Ein häufiger Hinderungsgrund allerdings ist die Gewohnheit. Oder auch die Angst, anzuecken und unbeliebt zu werden oder sich rechtfertigen zu müssen.

Die Gewohnheit hat uns häufig unbemerkt im Griff. Wir tun Dinge auf eine Art und Weise, wie wir sie tun, einfach nur, weil wir es so gewohnt sind und weil sie bequem sind. Wir hinterfragen unsere Handlungen oft gar nicht mehr. Im Gegenteil: Wir sind auf Autopilot und der bestimmt große Teile unseres Alltags.

Manche von uns kommen außerdem deswegen nicht ins Handeln, weil sie möglicherweise zu sehr auf die vielen Meinungen und Empfehlungen von außen hören: „Gute“ Ratschläge von Personen unseres Vertrauens setzen uns häufig zu: „Nein, das wird nichts. Das schaffst Du nicht.“ Oder auch: „Das kannst Du doch nicht machen, was sollen die Leute davon halten?“.

Viel zu oft wird unser Handeln von der Meinung anderer beeinflusst. Solche und ähnliche Aussagen halten uns davon ab, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen. Wir orientieren uns zu sehr an den Bedenken und Meinungen unseres nächsten Umfeldes anstatt nach uns selbst zu schauen… nach unseren eigenen Wünschen und Bedürfnissen.

Mögliche Folgen dieser Steuerung von außen können sein: Unzufriedenheit, ein Gefühl der Leere, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Ängste und zahlreiche körperliche Beschwerden. Und das sind noch nicht alle. Auf Dauer macht es zwangsläufig krank, in einem Leben, das nicht wirklich das eigene ist, gefangen zu sein.

Beende diese Fremdbestimmung JETZT und sage:

STOP!
Ab jetzt bestimme ICH über mein Leben selbst und mache genau das, worauf ICH Lust habe. Ich werde nicht mehr das Leben der anderen leben, sondern mein eigenes.

Nimm Dein Leben selbst in die Hand und pfeife auf die Meinung der anderen.

7 Tipps zum Sofort-Umsetzen

  • Ist Dein Leben ein Kompromiss?
  • Hast Du das Gefühl, das Leben zieht an Dir vorbei und Du kommst nicht hinterher?
  • Denkst Du manchmal, Du bist in einem Leben gefangen, das Du Dir so nicht ausgesucht hast?

Wenn Du darauf mit Ja antworten kannst, habe ich hier 7 Tipps, die Dir helfen können, genau das zu ändern.

Gehe Du Deinen Weg und lasse die Leute reden. Zitat Dante Alighieri

Tipp 1: Erkenne Dich selbst

Weißt Du eigentlich, wer Du bist?

Nimm‘ Dir Zeit und lerne Dich selbst kennen… Deine Bedürfnisse… Deine Wünsche und Deine Träume. Das Wichtigste dabei ist: Sei ehrlich zu Dir selbst und blicke hinter Deine eigene Fassade. Am Anfang wird Dir das vermutlich nicht ganz so leichtfallen. Aber mit ein bisschen Übung wird es immer besser funktionieren. Eine Maske, die über einen längeren Zeitraum, vielleicht sogar über Jahre, aufgebaut wurde, braucht auch Zeit, um wieder abgebaut zu werden.

Versetze Dich gedanklich zurück in Deine Kindheit:

❤️ Was hast Du am Liebsten gemacht?
❤️ Womit hast Du Dich besonders gerne beschäftigt?
❤️ Was fiel Dir schon damals besonders leicht?

Meist sind es solche oder ähnliche Vorlieben aus der Kindheit, die als besonderes Talent nach wie vor in uns schlummern.

Fasseden und Masken, hinter denen Menschen sich verstecken, entstehen nicht ohne Grund.  

Bereits als Kind lernen wir von unseren Eltern und unserer Umgebung: wer gegen – unausgesprochene – Regeln verstößt, wird selbst ausgeschlossen. Wir bekommen von klein auf beigebracht, uns an unsere Umgebung anzupassen und nicht negativ aufzufallen. So verlernt ein Kind nach und nach, dass es eigentlich ein Individuum ist… mit seinen ganz persönlichen Ansichten und Wünschen. Bis ins Erwachsenenalter haben wir so oft den direkten Kontakt zu unserem Ich und somit zu unseren Träumen verloren. Das geht manchmal sogar so weit, dass wir uns erfolgreich selbst verleugnen und vor lauter Angepasstheit unsere innere Stimme nicht mehr hören. Diese innere Stimme wieder zu registrieren, ist der erste Schritt, um Dir über Dich selbst klar zu werden und Dich auf Deine eigentlichen Wünsche und Träume zurück zu besinnen.

Das bedeutet nun nicht, dass Du Dich ständig mit Deinen Gedanken auseinandersetzen musst. Im Gegenteil, das wäre eher hinderlich. Am besten gehst Du intuitiv vor und lässt Dich von Deinem Gefühl leiten – ohne darüber nachzudenken oder zu bewerten, was Du tust oder warum.

Selbst wenn Du denkst, Du hättest keine Zeit dafür – wenn wir uns selbst gegenüber ehrlich sind, finden wir schon ein halbes Stündchen pro Woche… oder vielleicht sogar mehr. DEIN Wunschleben… DEIN persönliches Glück und DEINE Gesundheit sollten es Dir wert sein. Mache Dich selbst zur Priorität auf Deiner „To do“-Liste. Lerne Dich selbst kennen – und damit Deine wahren Wünsche und Träume.

Deine Träume und Visionen Zitat von Napoleon Hill

Aus der Praxis

Eine meiner Klientinnen war alleinerziehende Mutter einer damals fünfjährigen Tochter.

Als sie in mein Karriere-Coaching kam, hatte sie gerade ihren Job als Filialleiterin bei einem namhaften Telekommunikationsunternehmen verloren. Auch privat lief es nicht ganz rund. Entsprechend gering war ihr Selbstwertgefühl.

Das Arbeitsamt hatte ihr geraten, sich auf eine Vollzeit-Stelle zu bewerben und erst im Vorstellungsgespräch zu erwähnen, dass sie wegen ihres Kindes nur in Teilzeit arbeiten könne.

Als ehemalige Personalleiterin kann ich Dir davon nur abraten. Es hat einen Grund, wenn Unternehmen eine Stelle in Vollzeit besetzen möchten und es ist mehr als ärgerlich, wenn der Bewerber erst im Vorstellungsgespräch mit der Wahrheit herausrückt. Erwähne es direkt im Anschreiben, so spielst Du mit offenen Karten – und das Unternehmen kann selbst entscheiden, ob es Dich einlädt oder nicht. Gib das, was Du selbst auch möchtest… Vertrauen gegen Vertrauen… Transparenz gegen Transparenz. Geben und Nehmen.

Abgesehen davon, dass sie „nur“ eine Teilzeit-Stelle annehmen konnte und sich der Vorschlag der Agentur für Arbeit für sie nicht gut anfühlte, wollte sie am liebsten Autorin werden. Schreiben sei ihre Leidenschaft.

„Davon kann ich doch nicht leben“… „Außerdem habe ich keine Zeit dafür“… „Andere sind viel besser als ich“… „Wer sollte denn mein Buch kaufen?“… waren nur einige Aussagen, die ich von ihr mehrfach zu hören bekam.

Neben dem Bewerbungstraining und Übungen zur Steigerung des Selbstbewusstseins erarbeiteten wir einen Plan und schauten, wie viel Zeit sie für welche Bereiche in ihrem Leben reservieren musste und welche davon sie streichen konnte. Zugegeben, ihr Zeitplan war stramm. Doch siehe da: frühmorgens oder spätabends, wenn die Kleine schlief, könnte sie sich an den Laptop setzen und an ihrem Buch schreiben.

Gesagt, getan. Heute, 4 Jahre später, hat sie 3 Bücher veröffentlicht und das 4. ist in Arbeit. Zudem wird sie für Lesungen gebucht und ist außerdem als Traurednerin tätig – für die Trauungen schreibt sie die liebevollen Texte ebenfalls selbst.

Übrigens fand sie eine Teilzeit-Stelle, die ihr zusagte – und das, obwohl sie von Anfang an authentisch mit offenen Karten spielte. So konnte sie sich in Ruhe auf’s Schreiben konzentrieren und ist aktuell damit beschäftigt, ihre Selbständigkeit rund um das Schreiben weiter auszubauen.

Es gibt nicht nur schwarz oder weiß…. Entweder – oder… Sehr häufig gibt es ein „auch“… Wir brauchen nur um die Ecke denken und genau hinschauen.

Wenn Du also eine Leidenschaft hast, die Du gerne ausleben würdest, gibt es möglicherweise einen Weg, der überraschend einfach ist.

Tipp 2: Definiere Deine Werte

Als ferngesteuerter, angepasster Mensch ist es unmöglich, eigene Ziele zu erreichen. Wie auch? Man weiß gar nicht mehr, wer man ist beziehungsweise was und wohin man selbst eigentlich will und welche Ziele man von anderen übernommen hat.

Bist Du nicht Du selbst, verzerren „gute Ratschläge“ schnell die Sicht… Diverse äußerliche Hindernisse scheinen unüberwindbar. Um Dein Leben nach Deinen eigenen Vorstellungen zu gestalten, ist es wichtig, Dich auf Deine eigenen Werte zurück zu besinnen. Deswegen nimm Dir Zeit und finde heraus, was Dir in Deinem Leben wirklich wichtig ist und was nur Angepasstheit:

  • Willst Du einen Job, der Dir in erster Linie Freude macht und der Deinen ethischen Grundsätzen entspricht? Der zunächst vielleicht sogar auf den ersten Blick nicht allzu lukrativ erscheint? (Bei genauerem Hinsehen lassen sich viele „Traumberufe“ realisieren!)
  • Oder willst Du einfach viel Geld verdienen und der Job selbst ist Dir in Wirklichkeit egal?
  • Willst Du reisen oder ein Haus bauen?
  • Möchtest Du einen Tanzkurs besuchen? Eine neue Sprache lernen?
  • Würdest Du lieber mit Kindern arbeiten oder mit Tieren anstatt bei einem Bankinstitut?
  • Oder möchtest Du vielleicht einfach lernen, auch im routinierten, scheinbar langweiligen Alltag glücklich sein?

Nimm Dir Zeit, um Deine persönlichen Werte und Wünsche zu definieren. In meinen Coachings erlebe ich es immer wieder, dass KlientInnen augenscheinlich zu wissen glauben, wer sie sind, was sie wollen und was ihnen im Leben wichtig ist. Doch bei genauerem Hinsehen stellen die meisten fest, dass es ihnen doch nicht so klar ist, wie sie dachten, und dass es ihnen stellenweise sehr schwerfällt, mir davon zu berichten.

Identifiziere also unbedingt Deine wahren Werte, Deine wahren Talente – stehe zu ihnen und fördere sie. Denke dabei nicht darüber nach, was Deine Mitmenschen dazu sagen werden. Schalte Dein eingeimpftes Wertgefüge einfach aus. Es geht allein um DICH und DEINE Werte. Nur wenn Du Deine eigenen Werte kennst, kannst Du Dir das Leben DEINER Träume erschaffen.

Zitat Erasmus von Rotterdam - Wer den Kern sucht muss die Schale brechen

Tipp 3: Sei Du selbst

Lege Deine Maske ab und verstecke Dich nicht mehr!

Lache, wenn Dir danach ist, sage Deine ehrliche Meinung laut und deutlich und lerne, auch mal „nein“ zu sagen. Lege Deinen Deckmantel ab – am besten jetzt gleich.

Lass‘ sie verschwinden, die Maske für den Schulalltag, für die Berufswelt, für die Nachbarn, für den Besuch einer Veranstaltung, für das Geschäftsessen. Mache Dir die Masken zuerst bewusst und dann lege sie ab, eine nach der anderen. Hier geht es nicht darum, einfach willenlos launenhaft, undiplomatisch oder kompromisslos zu sein. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch wichtig für ein konstruktives Miteinander in unserer Gesellschaft. Doch habe dabei keine Angst davor, authentisch in Deinem Wesen zu sein und davor, dass einige Menschen mit Deinem wahren Kern vielleicht nicht zurechtkommen. Nicht jeder wird Dich so mögen, wie Du wirklich bist. Und das macht auch nichts. Auf die Menschen, die Dein wahres Ich nicht mögen, kannst Du verzichten. Denn Du bist auf dem Weg zu einem selbstbewussten und selbstbestimmten Leben. Die Freunde der Maskerade brauchst Du dabei nicht. Nur, wenn Du Du selbst bist, ziehst Du die für Dich richtigen und wahren Menschen an. Menschen, die DICH mögen und die DU in Deinem Leben haben willst.

DIE MINUTE, IN DER MAN DAS ZU TUN BEGINNT, WAS MAN TUN WILL, IST DER ANFANG EINER WIRKLICH ANDEREN ART DES LEBENS. - RICHARD BUCKMINSTER FULLER, ERFINDER -

Tipp 4: Übernimm Verantwortung für Dich selbst

Du und nur Du! bist für Dich und Dein Leben verantwortlich.

Natürlich sind wir als Kinder und Jugendliche stark eingegrenzt, doch auch hier können wir häufig bereits selbst entscheiden, mit wem wir z.B. befreundet sind.

Als Erwachsene haben wir immer Einfluss darauf, in welche Richtung sich unser Leben entwickeln kann. Beginne damit, indem Du Deine Umwelt (Partner, Eltern, Vorgesetzte…) nicht mehr für Dein unglückliches Leben verantwortlich machst. Wir neigen häufig dazu, Dinge, die wir tun oder nicht tun, auf die äußeren Umstände zu schieben. Wenn uns das allerdings bewusst ist und wir die Verantwortung (wieder) selbst übernehmen, dann können wir unser Leben positiv verändern. In Wahrheit haben wir die Dinge selbst in der Hand. Wir haben immer eine Wahl. Und sei es nur die, den eigenen Blickwinkel zu ändern.

Ein Beispiel:
Dein Job macht Dir keinen Spaß mehr, ermüdet Dich zusehends und raubt Dir Energie, aber Du verdienst gut und kannst viele Sozialleistungen in Anspruch nehmen, die Dir das Leben erleichtern. Du ärgerst Dich oft darüber, dass Du in Deiner Freizeit wenig Energie hast, weil der Job Dich einfach so nervt und Du Dich immer müder, angespannter, gestresster fühlst. Aber der Weihnachtsbonus ist gut, Urlaubsgeld bekommst Du auch, vom bezahlten Fitnesstraining oder dem Firmenwagen ganz zu schweigen…

Du hast die Wahl, so weiter zu machen wie bisher oder etwas zu ändern: Sei es Deine Einstellung zu dem Job, sei es, indem Du Dir eine  neue Anstellung suchst oder indem Du mit Deinem Vorgesetzten über eine Stundenreduzierung oder eine Prozessoptimierung sprichst. Es gibt viele Möglichkeiten. Und sie klingen ganz banal. Doch genau die einfachen Dinge scheinen oft nicht so leicht umzusetzen zu sein.

So oder so – weder der Chef noch die Kollegen noch der lange Anfahrtsweg sind dafür verantwortlich, dass Du genervt, gestresst, gelangweilt bist, selbst, wenn Lösungsvorschläge etwas bringen oder nicht. Denn verantwortlich bist allein Du – denn Du entscheidest Dich dafür, diesen Job auszuüben – oder auch nicht. Du könntest auch gehen, einen Job finden, der Dir Freude macht, der Dich erfüllt und der Dir mehr Energie und Kraft für Dein Leben lässt – wäge ab, was Dir wichtiger ist: Das Geld oder Deine Freizeit, Deine Zufriedenheit, Dein Privatleben. Und das eine schließt das andere nicht zwingend aus. Manchmal muss man einfach nur bereit für Neues sein oder sich selbst einfach nur trauen.

ERST, WER VERANTWORTUNG FÜR SICH SELBST ÜBERNIMMT, MACHT SICH AUF DEN WEG ZUR PERSÖNLICHEN FREIHEIT. Zitat Konrad Lorenz

Tipp 5: Erkenne und eliminiere Deine Energieräuber

Es gibt viele Ursachen für mangelnde Energie. Mache Dir bewusst, welche Dinge, welche Menschen, welche Situationen das in Deinem Leben noch sein können:

Ist oder sind es

  • die nervige Nachbarin, die jedes Mal über Gott und die Welt lamentiert, wenn Ihr Euch seht, und die Dich damit regelmäßig runterzieht?
  • der ewig nörgelnde Kollege, der mit seinem Job oder seinem Leben unzufrieden ist und der Dir mit seinem Gejammer täglich die Stimmung im Büro vermiest?
  • der chaotische Chef, der von Organisation keine Ahnung zu haben und beratungsresistent scheint?
  • das Kopfkino, das immer wieder abspult, wenn Deine neue Bekanntschaft sich mal wieder nicht, wie verabredet, meldet?
  • Dein Partner, der Dich nicht genug wertschätzt und respektiert?
  • die aufgeschobene Dinge, die Dir im Nacken sitzen, weil Du dazu neigst, sie auf den letzten Drücker zu erledigen?

Vielleicht ernährst Du Dich auch einfach nur nicht gesund genug, bist vielleicht unterfordert und gelangweilt, weil Dir der Sinn des Lebens fehlt oder schiebst es regelmäßig vor Dir her, Rechnungen zeitnah zu bezahlen oder Termine einzuhalten…

Vielleicht räumst Du nur selten Deine Wohnung auf und lebst ständig im Chaos… Oder machst Dich selbst immer wieder klein, indem Du Dir selbst einredest, Du seist nicht gut genug…

Es gibt unzählige Dinge, die uns viel schöne und wertvolle Energie rauben können. Eins haben alle Energieräuber gemein: Sie zerren permanent an uns, ob bewusst oder unbewusst, und sorgen so dafür, dass wir träge unser Leben an uns vorbeiziehen lassen und möglicherweise keine Kraft dafür haben, unser Leben so zu gestalten, wie wir es gerne hätten.

Wir sind kein Opfer der Umstände. Wir haben es selbst in der Hand, wie wir mit Menschen und Situationen umgehen, und umgekehrt auch, wie Menschen sich uns gegenüber verhalten dürfen.

SEI VORSICHTIG MIT DER WAHL DEINES UMFELDES, WEIL ES DICH FORMEN WIRD. SEI VORSICHTIG IN DER WAHL DEINER FREUNDE, WEIL DU WERDEN WIRST WIE SIE.

Tipp 6: Mach‘ Dich locker

Niemand ist perfekt

Jeder hat mal klein angefangen. Jeder hat bestimmte Dinge irgendwann ganz neu gelernt. Niemand ist von Beginn an vollkommen in dem, was er tut.

Wichtig ist, dass Du ins Handeln kommst. Dabei ist es belanglos, ob Du zunächst Fehler machst. Zerbrich Dir nicht zu sehr den Kopf über das „wie“, sondern eher über das „dass“. Die Feinheiten kannst Du später noch polieren.

  • Du tust Dich schwer, vor einer Gruppe von Menschen zu sprechen?
    • Beginne mit den Kollegen am Arbeitsplatz, an der Uni… Bitte Deine Vorgesetzten oder Dozenten, die nächste Präsentation oder den nächsten Vortrag halten zu dürfen.
  • Du tust Dich schwer, fremde Menschen anzusprechen?
    • Beginne mit dem Kassierer im Supermarkt, übe Dich im Smalltalk. Es ist nicht schlimm, wenn Du nicht mehr weißt, was Du sagen sollst. Er kassiert dann einfach weiter und Du bist gleich weg. Du kannst ja zunächst in einem Supermarkt in einem anderen Stadtteil beginnen. 😉
    • Frage einen fremden Menschen nach der Uhrzeit oder nach dem Weg. Diese Person kann ja nicht wissen, dass Du in Wirklichkeit weißt, wie spät es ist oder wo es lang geht. 😉

Du wirst sehen, mit der Zeit wird es leichter, je häufiger Du Dich getraut hast. Und meist fällt es den anderen gar nicht auf, wenn wir uns verhaspeln oder etwas vergessen, sondern nur uns selbst. Also bleib‘ cool und trau‘ Dich. 😊

Zitat Jürgen von der Lippe Learning by doing

Tipp 7: Kommuniziere offen

Stehe zu Deiner Meinung.

Auch wenn sie hin und wieder für manche Menschen unbequem ist oder nicht nachvollziehbar – wir dürfen ruhig auch mal anecken.

Wenn Dich jemand zum x-ten Mal um einen Gefallen bittet und Du hast eigentlich gar keine Zeit dafür oder vielleicht sogar keine Lust dazu, dann sage ruhig auch mal freundlich „nein, es passt leider gerade nicht“.

Wenn Du für etwas keine Kapazitäten frei hast, dann kannst Du das ruhig auch sagen. Du wirst damit auf mehr Verständnis stoßen, als Du vielleicht denkst. Vor allem dann, wenn Du dabei freundlich bleibst. 

Verbiege Dich nicht, um anderen zu gefallen. Wenn Dich jemand um Deine Meinung bittet, dann möchte er sie wahrscheinlich wirklich wissen und keine Höflichkeiten hören.

Und glaube mir, man wird Dich mögen und respektieren, wenn Du nicht zu allem „ja und amen“ sagst.
Kompromisse im Leben sind gut und wichtig. Doch bleib Dir dabei selbst treu. Du bist so, wie Du bist, völlig in Ordnung.

Zitat Friedrich Hebbel Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern

Scheiß‘ drauf, was andere sagen. Du kannst es nie jedem recht machen.

Du siehst, es ist gar nicht so schwer, sein eigenes Ding zu machen. Es fängt mit Kleinigkeiten an und hört irgendwann mit etwas Großem auf. Die meisten Menschen werden es verstehen, wenn Du Dir selbst treu bleiben willst und dadurch vielleicht die eine oder andere Handlungsweise änderst. Manche werden Dich sogar dafür bewundern, weil sie sich selbst nicht trauen, das zu tun, was sie selbst gerne tun würden.

Gestalte Dir zunächst Dein Zuhause, Dein Arbeitsumfeld und den Alltag so, dass Du auch möglichst viel Spaß und Freude dabei hast. Mache es Dir an Deinem Arbeitsplatz so gemütlich wie möglich. Stell Dir Fotos von Deinen Liebsten auf, installiere Dir einen Bildschirmschoner, der Dir gute Laune macht.

Nimm‘ Dir doch einfach hin und wieder eine kleine Auszeit vom Alltag – es genügen ein paar Minuten – und höre Deine Lieblingsmusik… schau einfach aus dem Fenster und lass‘ Deine Gedanken schweifen… mach‘ ein kurzes Workout, lies ein inspirierendes Gedicht, rufe jemand Lieben an… Unternimm einfach regelmäßig etwas, das Dir persönlich Freude bringt. Dann geht die anschließende Arbeit wieder viel leichter und besser von der Hand.

Erforsche auch Deine Leidenschaften: Was möchtest Du in Dein Leben integrieren, was ändern? Fehlt Dir Farbe? Ein neues Outfit? Eine Renovierung? Sport? Abenteuer? Fühle in Dich hinein. Traue Dich, neue Wege zu beschreiten. Probiere Dinge einfach aus. Nur so wirst Du herausfinden, was Dir wirklich Spaß macht.

Es gibt keinen Grund, das nicht zu tun. Sollte ein neuer Weg sich als „nicht richtig“ herausstellen, dann gibt es andere, neue Wege, die beschritten werden können. In dem Fall änderst Du einfach die Richtung. Gib‘ Deinem Leben viele bunte Farben und noch mehr Schwung. Es wäre doch zu schade, wenn Du aus Angst oder Zweifeln Deine wahren Leidenschaften niemals entdeckst.

Lebe Dein Leben. 

Legst Du viel Wert auf die Meinung anderer?

Wie ist es bei Dir? Verbiegst Du Dich sehr oft? Oder nur hin und wieder? Lebst Du Deine Interessen aus oder tust Du mehr für andere als für Dich selbst? Erzähl‘ uns gerne in den Kommentaren davon. Sharing is caring. ❤️😊

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In meinen Bewerbungscoachings und -trainings als Karriereberaterin für weibliche Fach- und Führungskräfte stelle ich immer wieder fest: Von der Sachbearbeiterin über die Managerin bis hin zur Akademikerin mit Doktortitel - in den seltensten Fällen kennen die Klientinnen ihre Kompetenzen - und können sich noch seltener positiv darstellen. Dieses Workbook unterstützt Dich dabei, Deinen Stärken und Potentiale, die in Dir stecken, aufzudecken und (an)zu erkennen.

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