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Gastbeitrag: Was Dein Heißhunger bei Stress über Dich aussagt

Je nachdem, welcher Hormonmangeltyp Du bist, spürst spürst Du Heißhunger auf Süßes oder Salziges, was sich vor allem bei Stress bemerkbar macht. Ein Gastbeitrag von Frank Göcke.

Lebst Du Dein schönstes Herz?

Verbiege Dich nicht für andere aus Angst, verletzt zu werden. Überdenke lieber Dein Umfeld, damit Du so sein und geliebt werden kann, wie Du bist.

7 Tipps, wie Du herausfinden kannst, was Du willst und was Dich ausmacht

Wir verbiegen uns aus den unterschiedlichsten Gründen, manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Sobald wir wissen, was wir wollen, verbiegen wir uns automatisch weniger und können unser Leben authentischer gestalten.

Warum Du unperfekt perfekt bist

Der gesprungene Wassertopf zeigt, wie vermeintliche Schwächen als Stärke betrachtet werden können. Alles an uns ist gut so, wie es ist. Liebe Dich selbst.

Übung bei Stress | Den eigenen Atem spüren

Atemübungen helfen uns dabei, innerlich ruhig und gelassen zu werden. Sehr hilfreich bei Stress und überall durchführbar – selbst in der Warteschlange im Supermarkt.

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Warum Du unperfekt perfekt bist, zeigt Dir die heutige Geschichte.

Früher war ich Weltmeisterin darin, mich mit anderen zu messen. Schon in der Grundschule beflügelten meine beste Freundin und ich uns gegenseitig mit unseren schulischen Leistungen. Wir unterstützten uns nicht dabei, gut zu lernen und gute Noten zu schreiben. Nein. Die eine wollte einfach immer besser sein als die andere – das war ein ungeschriebenes Gesetz, über das wir nie gesprochen hatten. Doch es begleitete in den ersten Jahren unsere Freundschaft und sorgte dafür, dass wir immer Klassenbeste waren – Lernen machte uns allerdings auch großen Spaß und es gab außer uns selbst niemanden, der uns dazu antrieb. Erst als wir älter wurden, verlor es sich und wir gönnten einander, wenn die andere eine bessere Note geschrieben hatte.

Wir fühlten unseren Weg und räumten unseren individuellen Vorlieben und Neigungen genügend Platz ein und entfalteten uns entsprechend. Das hatte zur Folge, dass sie ab der 7. Klasse häufig in Mathe besser war als ich… Dafür lag ich bei den Sprachen vorn – und es machte uns nichts mehr aus. Auch darüber hattten wir nie gesprochen… es war einfach so und es war gut so.

Heute, ein halbes Leben später, neige ich selten noch dazu, mich zu vergleichen. Wenn es geschieht, dann meist unbewusst und ich merke es oft erst dann, wenn ich mich unwohl fühle. Dafür bin ich jedes Mal dankbar, denn dieses Unwohlsein zeigt mir, dass ich nicht bei mir bin und mich nicht auf meine Talente und Stärken konzentriere. Zum Glück kommt es nur noch sehr selten vor.

 

Dein Herz zeigt Dir Deinen Weg

Wir neigen dazu, im Außen zu leben, uns ständig mit anderen zu vergleichen und Perfektionismus anzustreben.

Darüber vergessen wir ganz, wir selbst zu sein und übersehen dabei, welche tollen Eigenschaften und Kompetenzen wir eigentlich haben.

Anstatt bei uns selbst zu bleiben und unsere Stärken zu kultivieren, fokussieren wir uns auf das, was wir glauben nicht zu können. Und schon fühlen wir uns auf Grund unserer Selbstkritik und unnötiger Vergleiche unzulänglich, inkompetent und klein.

Die nachfolgende Geschichte zeigt sehr schön, wie viel Lebensfreude wir uns selbst unnötigerweise rauben, wenn wir uns anhand der Fähigkeiten anderer bewerten und dass selbst vermeintliche Schwächen Großes bewirken können.

Erkenne Deine Stärken. Erkenne Dich.

Ein Wasserträger in Indien besaß zwei große Töpfe, von denen jeder an einem Ende des Stabes hing, den er quer über den Schultern trug. Einer der Töpfe hatte einen Sprung und während der andere Topf makellos war und nach dem langen Weg vom Fluss immer eine komplette Ladung Wasser ablieferte, kam der rissige Topf nur halbvoll an. Dies ging so täglich zwei Jahre lang, und der Träger lieferte immer nur eineinhalb Töpfe voll Wasser zum Haus seines Herrn.

Natürlich war der makellose Topf stolz auf seine Fähigkeiten, und hielt sich für wie geschaffen zum Wassertragen. Der arme rissige Topf jedoch schämte sich für seine Unzulänglichkeit und war unglücklich, weil er nur die Hälfte von dem leisten konnte, zu dem er eigentlich geschaffen worden war. Nach zwei Jahren des für ihn bitteren Versagens, sprach er eines Tages am Fluss zu dem Wasserträger: „Ich schäme mich und möchte mich bei dir entschuldigen.“

„Warum?“ fragte der Träger. „Wofür schämst du dich?“

„Die letzten zwei Jahre konnte ich nur die Hälfte des Wassers abliefern, weil durch den Sprung in meiner Seite das Wasser während des gesamten Rückweges zum Haus deines Herrn heraustropfte. Wegen meiner Unzulänglichkeit musst du arbeiten, ohne den vollen Lohn für deine Mühen zu bekommen“, sagte der Topf.

Dem Wasserträger tat der alte rissige Topf leid, und voller Mitgefühl sagte er: „Wenn wir zum Haus des Herrn zurückkehren, möchte ich, dass du auf die wunderschönen Blumen entlang des Weges achtest.“

Tatsächlich, als sie den Berg hinaufgingen, sah der alte Topf, wie die Sonne die Wildblumen entlang des Pfades wärmte. Das munterte den Topf auf. Doch am Ende des Weges fühlte sich der Topf immer noch schlecht, denn er hatte die Hälfte seiner Ladung verloren und er entschuldigte sich erneut für seinen Fehler.

Der Träger sagte zum Topf: „Ist dir aufgefallen, dass die Blumen nur auf deiner Seite des Weges wuchsen, aber nicht auf der Seite des anderen Topfs? Das ist so, weil ich deine Besonderheit kannte und sie nutzte. Ich säte Blumen auf deiner Seite des Weges und jeden Tag, wenn wir vom Fluss zurückkehrten, hast du sie für mich gegossen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken um den Tisch meines Herrn zu dekorieren. Wärst du nicht so, wie du bist, hätte er so etwas Schönes nicht, um sein Haus zu schmücken.“

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Wir alle sind einzigartig und es gibt niemanden auf der Welt, der genauso ist, wie wir. Unmöglich können wir alle Talente besitzen, die wir in anderen sehen.

Stattdessen können wir unsere persönlichen Herausforderungen als Teil unserer schönen Individualität annehmen und unsere Aufmerksamkeit auf unsere eigenen persönlichen Stärken lenken.

Wenn wir uns auf die positiven Aspekte unserer selbst konzentrieren, können wir diese Eigenschaften verstärken und unsere Güte mit unseren Mitmenschen teilen. Indem wir erkennen, dass jeder Mensch über besondere Fähigkeiten und Talente verfügt, können wir beginnen, unsere eigene Einzigartigkeit zu schätzen und die positiven Auswirkungen, die wir auf die Welt haben, annehmen.

Du bist richtig, genau so wie Du bist. Liebe Dich selbst und erkenne Deine Stärken. Denn das, was wir als Schwächen an uns sehen, sind in Wahrheit ebenfalls Stärken. Vergleiche Dich nicht mit anderen. Das wäre, wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ändere Deinen Blickwinkel und (an)erkenne Dich selbst. ❤️

Was macht DICH einzigartig?

Berichte uns davon gerne in den Kommentaren. 😊 Sharing is caring  ❤️

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