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Gastbeitrag: Was Dein Heißhunger bei Stress über Dich aussagt

Je nachdem, welcher Hormonmangeltyp Du bist, spürst spürst Du Heißhunger auf Süßes oder Salziges, was sich vor allem bei Stress bemerkbar macht. Ein Gastbeitrag von Frank Göcke.

Lebst Du Dein schönstes Herz?

Verbiege Dich nicht für andere aus Angst, verletzt zu werden. Überdenke lieber Dein Umfeld, damit Du so sein und geliebt werden kann, wie Du bist.

7 Tipps, wie Du herausfinden kannst, was Du willst und was Dich ausmacht

Wir verbiegen uns aus den unterschiedlichsten Gründen, manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Sobald wir wissen, was wir wollen, verbiegen wir uns automatisch weniger und können unser Leben authentischer gestalten.

Warum Du unperfekt perfekt bist

Der gesprungene Wassertopf zeigt, wie vermeintliche Schwächen als Stärke betrachtet werden können. Alles an uns ist gut so, wie es ist. Liebe Dich selbst.

Übung bei Stress | Den eigenen Atem spüren

Atemübungen helfen uns dabei, innerlich ruhig und gelassen zu werden. Sehr hilfreich bei Stress und überall durchführbar – selbst in der Warteschlange im Supermarkt.

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  3. Achtsamkeit
  4.  » 3 Atemübungen für mehr Gelassenheit – nicht nur in der Krise

Dein Atem schenkt Dir Gelassenheit

COVID-19 beeinflusst aktuell unser aller Leben. Die Informationsflut in den Medien tut ihr Übriges dazu. Unterschiedliche Aussagen, die ungefiltert an die Bevölkerung weitergegeben werden. Verschwörungstheorien, die durch die sozialen Medien geistern. Neue Begrifflichkeiten, die sich in unseren alltäglichen Wortschatz schleichen…

Man kann davon halten, was man will – es obliegt jedem selbst, mit welchen Informationen er sich füttert: Ob er seine Ängste schürt oder ob er sich wohldosiert Informationen aus 1-2 für sich seriösen Quellen holt.

Denn wir können sehr gut beobachten: Der permanente Konsum von Corona-Informationen aus unterschiedlichen Quellen, noch dazu auf den sozialen Medien, führt bei vielen Menschen dazu, dass sie sich verunsichert fühlen… und womöglich verängstigt.

 

Informationen sind wichtig

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Es ist wichtig, dass wir uns auf dem Laufenden halten. So bleiben wir informiert und können unseren Beitrag dazu leisten, uns und andere zu schützen und die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Doch die Handlungsaufrufe der Regierung erzeugen verständlicherweise auch Ängste und Sorgen, zumal wir mit weitreichenden Konsequenzen leben müssen. Ein zweischneidiges Schwert.

Neben all den Empfehlungen für die Gesunderhaltung benötigen auch unser Herz und unsere Seele Futter…

Impulse, um unser psychisches Wohlbefinden zu stärken und dauerhaft zu gewährleisten.

Wie also gelassen durch die Krise gehen?

Nicht nur die moderne Psychologie bewertet Gelassenheit als wertvolle Ressource, die uns hilft, mit Krisen und herausfordernden Situationen gut umzugehen. Auch alte Traditionen betonen die Kaft der inneren Ruhe. Es gibt unzählige Weisheitsgeschichten dazu, einige davon findest Du hier.

Gelassenheit ist eine Geisteshaltung und kommt von innen. Sie kann jedoch, wie aktuell ganz besonders der Fall, von außen beeinflusst werden. Je resilienter wir sind, desto gelasser können wir auf äußere Reize reagieren. Wir agieren dann in der Regel proaktiv, statt mitunter kopflos und panisch zu reagieren, und können so unserem Leben eine positive Richtung schenken.

Unser inneres Gleichgewicht wird stark beeinflusst durch unsere Gedanken. Je mehr wir uns mit negativen Informationen füttern, desto mehr verankern sie sich in unserem Unterbewusstsein. Das müssen nicht nur die Informationen der Experten zur Pandemie sein. Auch, wer sich ständig durchliest, was zu Corona so auf den sozialen Medien verzapft wird oder wer sich permanent über die eigenen Ängste und Sorgen mit den Nachbarn und Kollegen austauscht, füttert sich und seinen Geist mit negativen Dingen. So werden eigene Ängste weiterhin geschürt und schon reagieren wir  insgesamt weniger gelassen.

Die „geheime Zutat“

Sharon Salzberg, eine bekannte amerikanische Meditationslehrerin, bezeichnet Gelassenheit im Zusammenhang mit Achtsamkeit als „geheime Zutat“. Wenn wir dem Leben mit einem offenen und reaktionsfähigen Herzen begegnen, ganz egal, was geschieht, so Salzberg, können wir zu Weisheit gelangen.

  • Gelassenheit hilft uns dabei, auf überwältigende Ereignisse moderat zu reagieren, ohne erschüttert zu werden.
  • Sie hilft uns dabei, zu verstehen, dass die Krisen und Ereignisse sich verändern und auch wieder vergehen werden, wenn wir mit negativen Gedanken, Sorgen und Emotionen bearbeitet sind.
  • Gelassenheit hilft uns dabei, uns nicht übermäßig mit der herausfordernden Situation oder den negativen Emotionen und Gedanken zu identifizieren und stattdessen loszulassen. Wir verstehen, dass diese Ängste und Sorgen länger anhalten, wenn wir sie bekämpfen oder uns übermäßig mit ihnen identifizieren.

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Nun bekommen wir in der aktuellen Situation im Außen viel Futter. Menschen verhalten sich nicht so, wie es gut wäre, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Menge an Informationen überflutet uns und schürt teilweise mehr Ängste als dass sie beruhigen. Wir möchten wissen, was nächste Woche, nächsten Monat oder nächstes Jahr passieren wird – aber niemand von uns weiß es.

Sich in Gelassenheit zu üben und diese zu pflegen, verschafft uns eine persönliche Ressource, die uns helfen kann, unseren Weg mit all seiner Unvorhersehbarkeit und Unsicherheit zu gehen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Es ist neben dem Vertrauen in sich selbst und in das Leben der stabile Boden, auf dem wir stehen und auf dem wir den Herausforderungen unseres Lebens entgegen treten können. Ein Schritt zu mehr Gelassenheit können neben mehr Selbstliebe zum Beispiel Atemübungen sein.

 

Meine persönlich stärkste Ressource ist übrigens neben dem Vertrauen in mich selbst und ins Leben der Glaube an den lieben Gott… Ich bin fest davon überzeugt, dass alles, was uns begegnet, einen Grund hat und wir uns das Meiste selbst ausgesucht haben vor unserer Geburt. Ich glaube an das Ewige Leben und daran, dass unsere Seele vorab gewählt hat, wie unser Geist sich hier auf Erden entwickeln und welche Erfahrungen er machen möchte.

Klingt verrückt? Mag sein. 😉 Doch es ist meine Wahrheit.  😊 Was ist Deine?

3 Atemübungen, die Dir Entspannung und Gelassenheit schenken

Mit Atemübungen können wir gezielt den Widrigkeiten der Krise entgegensteuern. Nun denkst Du vielleicht, „das mache ich doch sowieso!?“ 😊

Doch lass‘ Dir sagen – und ich spreche aus eigener Erfahrung – viele Menschen atmen nicht richtig und viel zu flach.

Die Forschung belegt den für die Resilienz interessanten Indikator zwischen Atmung und Psyche. Demnach sollen

  • die Länge und Leichtigkeit der Einatmung die Bereitschaft und Fähigkeit widerspiegeln, das eigene Leben anzunehmen.
  • die Länge und Leichtigkeit der Ausatmung hingegen die Fähigkeit des Loslassens und des Vertrauens anzeigen.

Beobachte einmal vor diesem Hintergrund Deine Atmung! 😊

Das Atmen ist normalerweise ein automatischer Vorgang, der nicht bewusst gesteuert werden muss. Unser Atem ist immer verfügbar, solange wir leben.

Täglich atmen wir etwa 20.000 Mal ein und aus und versorgen durch die Einatmung unseren Körper mit überlebensnotwendigen Sauerstoff. Zudem scheiden wir über die Ausatmung Kohlendioxid aus. Je flacher wir atmen, desto mehr Kohlendioxid bleibt im Körper.

Unter Stress neigen wir dazu, flacher zu atmen als sonst. Aber auch Bewegungsmangel, verkrampftes Sitzen oder zu enge Kleidung begünstigen die Flachatmung. Kopfschmerzen und Verspannungen können genauso die Folge davon sein wie eine schlechtere Sauerstoffversorgung des Gehirns. Diese Beschwerden sorgen wiederum für weiteren Stress.

Und nicht nur das: Vor dem Hintergrund der Resilienz ist ein wichtiger Fakt, dass unsere Atmung zum einen direkt unsere körperliche Erregung und auch unser vegetatives Nervensystem beeinflusst. Zum anderen sind die Atmung und unsere Selbstwahrnehmung eng miteinander verbunden, da wir uns durch die Konzentration auf die Atmung auch unserer Spannungen und Emotionen bewusster werden. 

Gleichzeitig beruhigen wir damit unsere Gedanken, wenn die uns mal wieder ängstigen und sorgen wollen. Denn Ängste beginnen immer im Kopf.

Mit folgenden Übungen kannst Du Dir Erleichterung verschaffen:

Gedanken beruhigen

Übung 1

Wenn die Gedanken nicht still stehen wollen, hilft diese Übung vor allem Anfängern besonders gut.

  • Schließe die Augen oder fixiere einen Punkt in Deiner Umgebung. 
  • Atme tief durch die Nase in den Bauch hinein und denke währenddessen ganz bewusst: Ich atme ein.
  • Atme tief durch den Mund aus und denke währenddessen ganz bewusst: Ich atme aus.
  • Wiederhole das ca. 5 Minuten lang.

Versuche dabei so lang und entspannt wie möglich, ein- und auszuatmen. Der Effekt dabei: Das Gedankenkarussell kommt zum Stillstand, weil wir nur einen Gedanken auf einmal denken können.

Es geht hier nicht wie in Übung 2 dabei, die Atmung bewusst in der Bauchdecke oder im Körper wahrzunehmen. Hier konzentrierst Du Dich einfach ganz entspannt auf das Ein- und Ausatmen.

Den eigenen Atem spüren

Übung 2

Diese Übung eignet sich, konstante Gelassenheit zu üben.

  • Schließe die Augen oder fixiere einen Punkt in Deiner Umgebung. 
  • Atme tief durch die Nase in den Bauch hinein und nimm‘ diese Atmung bewusst wahr.
    • Spüre, wie sich Deine Bauchdecke hebt. 
    • Konzentriere Dich beim Einatmen auf die Luft, die Deinen gesamten Körper mit Sauerstoff versorgt. 
  • Atme tief durch den Mund aus. 
  • Zähle beim Ein- und Ausatmen mit für eine gleichmäßige rhythmische Atmung (z. B. jeweils 5 Sekunden). 

Den eigenen Atem spüren

Übung 2

Diese Übung eignet sich, konstante Gelassenheit zu üben.

  • Schließe die Augen oder fixiere einen Punkt in Deiner Umgebung. 
  • Atme tief durch die Nase in den Bauch hinein und nimm‘ diese Atmung bewusst wahr.
    • Spüre, wie sich Deine Bauchdecke hebt. 
    • Konzentriere Dich beim Einatmen auf die Luft, die Deinen gesamten Körper mit Sauerstoff versorgt. 
  • Atme tief durch den Mund aus. 
  • Zähle beim Ein- und Ausatmen mit für eine gleichmäßige rhythmische Atmung (z. B. jeweils 5 Sekunden). 

Ein einfaches, hörbares Seufzen

Übung 3

Diese Übung ist ideal, um die Anspannung in einer Situation oder einem beängstigenden Moment zu lösen.

  • Atme langsam vollständig ein und dann langsam vollständig aus
  • Seufze dabei absichtlich oder mache ein Geräusch: „Aaaahhhh“, möglichst so lange wie die Atmung dauert
    • währenddessen löst sich die Spannung Deines Körpers.

Du wirst merken, dass Du, sofern Du diese Übung regelmäßig für mehrere Wochen wiederholst, künftig nur noch zu seufzen brauchst, wenn Du angespannt bist, um Dein Nervensystem und Deinen Körper zu entspannen

Helfen Dir die Übungen beim Stressabbau?

Ich würde mich freuen, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt, welche Erfahrungen Du mit diesen Übungen machst. Vielleicht kennst Du einige andere Übungen und magst sie mit uns teilen? 😊  Sharing is caring  ❤️

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